The Camera Project

(Deutsch unten) / (Français en bas)

Quando ancora sapevo poco della Palestina, mi ricordo di aver trovato online un video che mi aveva lasciato con un forte senso di malessere: chi era la donna che sussurrava oscenità? Perché si comportava in quel modo?

A distanza di anni mi ritrovo a Hebron, dove quel video è stato girato. Continue reading The Camera Project

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Suppenküche in Hebron

Abrahams’ Hospice in Hebron ist seit 1279 ein Sinnbild von Nächstenliebe und Wohltätigkeit. Damals schon wurde hier für Bedürftige aus der Altstadt und den umliegenden Dörfern täglich Suppe ausgeschenkt. Früher gab es ausser der Küche auch eine Mühle, Getreidesilos und Öfen, wo Brot gebacken wurde. Die heutige moderne Suppenküche mit einer Fläche von 250m2 wurde u.a. mit Hilfe der türkischen  Entwicklungshilfeorganisation Tika renoviert und befindet sich unweit des Eingangs zur Ibrahimi- Moschee. Das ganze Unternehmen steht unter der Aufsicht des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten Al Awqaf. Continue reading Suppenküche in Hebron

Hebron hofft auf Touristen

Hebron, auch Al Khalil (Freund auf Arabisch), ist die grösste Stadt im Westjordanland mit über 215’000 palästinensischen Einwohnern und ein Ort ständiger politischer Spannungen. Seit 1997 ist Hebron unterteilt in Sektor H1 (unter palästinensischer Aufsicht) und Sektor H2 (unter israelischer Militärkontrolle). Im Sektor H2 leben ca. 40’000 PalästinenserInnen und etwa 700 israelische SiedlerInnen, die unter dem Schutz von ungefähr 2000 SoldatInnen der israelischen Armee stehen. Hinzu kommt der Ort Kyriat Arba mit seinen zusätzlichen rund 8000 SiedlerInnen. Die Stadt hat somit in der Westbank einen Sonderstatus und offenbart auf kleinstem Raum die ganze Israel/Palästina-Problematik (“occupation in a nutshell”). Continue reading Hebron hofft auf Touristen

L’homme de ce côté-ci de la route

Pour la troisième fois, Issam* se retrouve assis sur son replat rocheux avec sa femme Zineb*, les trois jeunes enfants qui vivent encore dans son ménage, la poule et ses 10 poussins, les 3 lapins albinos, les 3 pigeons, le chaton et l’équipement ménager.

Issam explique : A la mort de son père il y a 4 ans, sa famille n’a plus pu cohabiter avec les familles des autres frères dans la maison familiale à Yatta et le ménage est parti habiter chez un oncle dans une caverne – les habitations troglodytes sont courantes dans la région. Il y a 15 jours, l’oncle a souhaité récupérer définitivement l’usage de son bien, et la famille a donc planté sa tente sur la parcelle héritée du père, exactement au même endroit où elle la plantait auparavant pour la cultiver, et dont elle a déjà été délogée deux fois depuis 2011 par l’armée israélienne. Continue reading L’homme de ce côté-ci de la route

Les vendredis matin de Birin

Tous les vendredis matin, les membres dévots de la colonie juive voisine se réunissent sur le béquet rocheux de Birin pour se recueillir et commémorer le décès de deux des leurs abattus par erreur par l’armée israélienne.

Voici l’histoire telle que rapportée : En 2003, deux membres de la colonie se livraient à des travaux d’excavation dans un site, propriété de particuliers palestiniens. Ils ont été pris pour les terroristes palestiniens que l’armée recherchait dans la région. Aussitôt repérés, le premier est abattu au fusil d’assaut par un soldat tandis que l’autre est pulvérisé à la mitraillette depuis un hélicoptère, ainsi que son chien.

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Mit dem Bau Separation Barrier begannen die Probleme…

Morgens um 6 Uhr 15 öffnen die Soldaten das Tor an der Separation Barrier (Trennungsmauer) im Dorf Akkaba für die BäuerInnen, die zu ihrem Land in der Seam Zone wollen (Gebiet, das durch die Separation Barrier von der Westbank abgetrennt worden ist). Der Verkehr ist spärlich. Nur 11 Männer, 2 Schäfer mit ihren Schafen sowie zwei Traktoren passieren den Übergang. Schon länger hat uns unser Fahrer darauf aufmerksam gemacht, dass an diesem Übergang grosse Probleme mit den Bewilligungen bestehen. Um genaueres zu erfahren, sitzen wir am Abend mit dem Bürgermeister von Akkaba um einen Tisch vor seinem Haus. Auch er hat Land in der abgeschnittenen Seam Zone mit Olivenbäumen. Zudem pflanzt er Tabak an, der jetzt gebündelt zum Trocknen im Freien aufgehängt ist. Neben allerlei Geflügelarten sehen wir auch Unterstände mit Kühen und Schafen. Continue reading Mit dem Bau Separation Barrier begannen die Probleme…

Mit der mobilen Klinik in die Seam Zone (Gebiet der Westbank hinter der Mauer)

Heute morgen bringt uns unser Fahrer in die Stadt Qalqiliya zu Rabia, einer energischen, spontanen Palästinenserin. Sie arbeitet für die Palestinian Medical Relief Society, eine Palästinensische Gesundheitsorganisation, die 1979 von palästinensischen ÄrztInnen und KrankenpflegerInnen gegründet worden ist. Die ländliche Bevölkerung in abseits liegenden Gebieten wird regelmässig kostenlos über deren mobile Kliniken versorgt.  Continue reading Mit der mobilen Klinik in die Seam Zone (Gebiet der Westbank hinter der Mauer)