Tag Archives: Liberté de mouvement et de circulation/Bewegungsfreiheit

Mit Kreativität und Ausdauer für mehr Gerechtigkeit

Hafez lebt in At-Tuwani, einem kleinen palästinensischen Dorf im südlichsten Zipfel der Westbank. Wir durften bereits zwei Mal dabei sein, wie Palästinenser und Israelis in Dorfnähe gemeinsam Olivenbäume pflanzten, genau auf jenem Hügel, wo letztes Jahr der ganze ursprüngliche Hain von fremden Eindringlingen heimlich gefällt worden waren. Und so sind wir gespannt, den Anführer dieser Friedens-Aktionen kennenzulernen.

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Grenzüberschreitungen

Die junge Frau neben mir kramt in ihrer Tasche herum und holt ein kleines grünes Büchlein heraus; ihre ID. Grün für Palästinenser*innen in der West Bank und in Gaza, blau für jene in Ostjerusalem. In Kürze erreichen wir den Checkpoint Az Za’ayyem – einer von 39[1] entlang der West Bank Barrier, durch die die israelische Grenzwache den Einlass von Personen aus dem Westjordanland in den besetzten palästinensischen Gebieten kontrolliert. Die Strasse nach dem Checkpoint führt allerdings nach Ostjerusalem, welches 1967 von Israel annektiert wurde und dessen Bewohner*innen infolgedessen ein Sonderstatus als «permanent residents» in Israel verliehen wurde.[2] Dadurch verfügen sie in der Regel über grössere Reisefreiheit als die restlichen Palästinenser*innen und haben die Möglichkeit, gewisse Sozialleistungen von Israel zu beziehen.[3] Für die übrigen Palästinenser*innen kann es jedoch extrem schwierig sein, nur schon nach Osterjerusalem zu reisen, das sie als ihre Hauptstadt ansehen – geschweige denn ins Ausland. Die Grenzübergänge nach Jordanien als einzigem weiterem Grenzland der besetzten palästinensischen Gebiete werden von der israelischen Grenzkontrolle überwacht. Doch potentielle Reisen können nicht nur an fehlenden Bewilligungen scheitern, sondern auch an der palästinensischen Nationalität selber bzw. deren fehlenden Anerkennung. So erzählt mir unser Fahrer Ismael, dass er bei einem Besuch in Europa die Fähre von Finnland nach Schweden nicht buchen konnte, weil die Option der palästinensischen Nationalität bei der Online-Buchung schlichtweg nicht vorhanden war.

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Verbotene Liebe – Wie Israels Politik palästinensische Familien zerreisst

Bilal ist 1992 geboren, im selben Jahr wie ich. Aber da hören unsere Gemeinsamkeiten auch schon auf. Bilal lebt in Ostjerusalem unter der Besatzung von Israel. Nach internationalem Recht ist Ostjerusalem Teil des Westjordanlands und somit besetztes palästinensisches Gebiet. Ich habe Bilal in meiner dritten Woche hier kennengelernt. Der Anlass war jedoch alles andere als erfreulich: Das Haus seines Cousins wurde am Morgen von israelischen Soldaten abgerissen und wir waren dort um den Vorfall zu dokumentieren. Bilal war so gastfreundlich uns in das Haus seines Bruders einzuladen und uns die Hintergründe der Hauszerstörung seines Cousins zu schildern.

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Good life, eh?

Una vita dall’altra parte della barriera di separazione

Omar Hajajleh abita con la sua famiglia – una moglie e tre figli – nel comune di Al Walaja.
Partendo da Betlemme, ci dirigiamo in auto verso casa sua passando dalla bellissima valle di Cremisan. Prendiamo questa strada non per ammirare le bellezze della valle, né per comodità. Nessuna delle due opzioni. Prendiamo questa strada perché, sebbene vi siano due vie di accesso, questa è l’unica che ci permette di accedere alla casa di Omar, senza dover richiedere un permesso di visita – con anticipo di 48 ore – alle autorità israeliane.

Che vita è? Questo il primo pensiero che mi viene in mente. Che razza di vita è?

Fermiamo l’automobile qualche metro prima di raggiungere casa Hajajleh: uno sbarramento chiude la strada ai veicoli. Scendiamo, muovendoci a piedi per aggirare l’ostacolo. Alla nostra sinistra si innalza l’imponente barriera di separazione. Se nel tragitto ero un po’ confuso, ora ho capito dove mi trovo: sono dall’altra parte, la parte israeliana, la parte dove si trova la casa di Omar.

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Ode an das Schaf

Das Schaf (arabisch:  خروف; ‘charuuf’ lateinisch: Ovis) ist ein Säugetier, welches in fast jedem Land der Welt anzutreffen ist. Am bekanntesten ist wohl das Hausschaf, man findet es unter anderem im Jordantal des Westjordanlands.

Die Schafe im Jordantal sind sehr wertvoll. Die ansässigen Beduinen und Bauern verkaufen die Jungtieren und den Käse, den sie aus der Milch der Schafe gewinnen. Die Käseproduktion ist hauptsächlich Frauenarbeit. Die Milch wird mit Milchsäurebakterien versetzt, die erhaltene Masse wird in Tücher gewickelt, gepresst, neu eingewickelt und wieder gepresst und schliesslich in Salz gewendet, bevor der fertige Käselaib auf dem Markt verkauft werden kann; das Handgrosse Stück meist zu 4 NIS; etwa 1Fr.

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L’occupazione illustrata – quarta parte

“If the sky is clean, I can see the sea from where I live, but I can’t go there”

(Cameriere al Adam 1890, Beit Jala)

Occupazione significa limitazione del movimento, a diverse gradi di intensità, per ogni cittadino palestinese. Le autorità israeliane controllano e limitano i movimenti di quest’ultimi fra i territori occupati, all’interno dei territori stessi, in Israele e all’estero. È importante rendersi conto che altri civili – coloni, cittadini israeliani o stranieri – abitanti degli stessi territori, non subiscono eguali limitazioni, hanno infatti piena libertà di movimento.

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Nasreen Al Azzeh

Hébron est la plus grande ville de Cisjordanie, elle compte 200’000 Palestinien-ne-s et près de 800 Israélien-ne-s centrés autour de la vieille ville. Cette communauté juive est la plus ancienne de Palestine, ce qui génère des tensions politiques et religieuses, causes de nombreux morts. En 1994, un colon israélien abat 29 fidèles dans une mosquée. Après la 2e Intifada, 12 Israéliens sont tués sur le chemin du Tombeau des Patriarches.

Nous sommes dans la vieille ville, zone placée sous administration israélienne, des soldats lourdement armés sont là pour nous le rappeler. La maison de Nasreen est étroitement cernée par les bâtiments de la colonie israélienne voisine. Nasreen, 46 ans, nous reçoit dans un salon agréable et frais. Continue reading Nasreen Al Azzeh