Tag Archives: Bédouins/Beduinen

Eid Suleiman Al Hataleen, Umm al Kher

Suleiman nous reçoit sur sa terrasse agréablement venteuse, à deux pas du « settlement » de Karmel, une colonie israélienne de quelque 400 habitants. Avec force, gestes et mimiques, il nous raconte son histoire tout en restant attentif à notre bien-être et au niveau de nos verres de thé à la menthe…

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L’homme de ce côté-ci de la route

Pour la troisième fois, Issam* se retrouve assis sur son replat rocheux avec sa femme Zineb*, les trois jeunes enfants qui vivent encore dans son ménage, la poule et ses 10 poussins, les 3 lapins albinos, les 3 pigeons, le chaton et l’équipement ménager.

Issam explique : A la mort de son père il y a 4 ans, sa famille n’a plus pu cohabiter avec les familles des autres frères dans la maison familiale à Yatta et le ménage est parti habiter chez un oncle dans une caverne – les habitations troglodytes sont courantes dans la région. Il y a 15 jours, l’oncle a souhaité récupérer définitivement l’usage de son bien, et la famille a donc planté sa tente sur la parcelle héritée du père, exactement au même endroit où elle la plantait auparavant pour la cultiver, et dont elle a déjà été délogée deux fois depuis 2011 par l’armée israélienne. Continue reading L’homme de ce côté-ci de la route

Les vendredis matin de Birin

Tous les vendredis matin, les membres dévots de la colonie juive voisine se réunissent sur le béquet rocheux de Birin pour se recueillir et commémorer le décès de deux des leurs abattus par erreur par l’armée israélienne.

Voici l’histoire telle que rapportée : En 2003, deux membres de la colonie se livraient à des travaux d’excavation dans un site, propriété de particuliers palestiniens. Ils ont été pris pour les terroristes palestiniens que l’armée recherchait dans la région. Aussitôt repérés, le premier est abattu au fusil d’assaut par un soldat tandis que l’autre est pulvérisé à la mitraillette depuis un hélicoptère, ainsi que son chien.

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Unterwegs mit dem Hebron-Team

Es hat die ganze Nacht durchgeregnet. Eigentlich wollten wir frühmorgens in die South Hebron Hills fahren um mit dem dortigen Team das bedrohte Beduinendorf Susyia zu besuchen. Aufgrund des schlechten Wetters verschiebt sich die Reise um mehrere Stunden. Wir fahren los, doch überall trifft man grosse Wasserpfützen an, was den Weg erheblich erschwert.

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Beduinen-Idylle und Kugeln im Kopf

Vor drei Jahren habe ich im Jordan Valley Team mitgearbeitet. Nun darf ich für 2 ½ Tage wieder neu eintauchen in die Realität des Jordan-Tals. Hier hat die israelische Besatzung ein anderes Gesicht als in Hebron und dementsprechend sind die Aufgaben des EAPPI-Teams auch verschieden. Wir besuchen Beduinenfamilien und gehen auch mit ihnen Schafe hüten. Der erste Tag beginnt früh, wir haben eine Stunde Autofahrt vor uns, bevor wir das kleine Beduinendorf Khirbet Samra erreichen. Wir werden schon erwartet und nach dem Begrüssungs-Kaffee wird uns ein reichhaltiges Frühstück serviert. (Brot mit Frischkäse, verschiedenen rohen Gemüsesorten und Pommes Frites). Danach geht es los, mit einer grossen Herde Schafe steigen wir den Berg hinauf. Während die Schafe friedlich weiden, haben wir Zeit, die Landschaft zu geniessen und uns zu unterhalten. Meine KollegInnen erzählen, dass es selten so friedlich bleibt wie an diesem Tag. Immer wieder kommen israelische SoldatInnen oder SiedlerInnen, die die Schäfer vertreiben wollen. Im Gebiet von Khirbet Samra hat es sowohl illegale israelische Siedlungen als auch Militär-Zentren. Deshalb sind wir mit dabei: Dass diese Kontakte friedlich bleiben. Das einzige grössere Ereignis an diesem Tag ist die Geburt eines Lämmchens. Völlig fasziniert schaue ich zu, wie das Mutterschaf das kleine Geschöpf trocken leckt. Auch der Esel kommt zu Hilfe und leckt mit. Und auch wenn das Lämmchen schon nach ein paar Minuten versucht, aufzustehen, wäre der Weg zurück doch zu weit. So packt es der Schäfer kurzerhand in die Satteltasche des Esels für den Rückweg. Das Mutterschaf weicht dem Esel nicht von der Seite, bis wir wieder im Beduinendorf angekommen sind und das Lämmchen wieder der Mutter übergeben wird. Continue reading Beduinen-Idylle und Kugeln im Kopf

„Human Rights are hijacked by Politicans“

Wir besuchen das Zentrum von YMCA in Beit Sahour, werden – wie überall – freundlich mit Tee oder Kaffee empfangen und erhalten einige Informationen über die Geschichte des YMCA und seiner Rolle während den beiden Intifadas und Heute. Wir erzählen von unserem Kunstprojekt mit ehemalig inhaftierten Jugendlichen/Kindern und werden an eine Sozialarbeiterin verwiesen, die uns hilft, Jugendliche und Kinder dafür zu gewinnen. Anschliessend besuchen wir eine Teilorganisation des YMCA, genannt „Joint Advocacy Initiative (JAI)“. Die führende Kampagne der Organisation ist die „Olive Tree Campaign“, bei der Menschen aus der ganzen Welt PalästinenserInnen dabei finanziell und physisch unterstützen Olivenbäume zu pflanzen und so deren Land zu kultivieren. 140’000 Olivenbäume wurden im letzten Jahr mit Hilfe vieler freiwilliger Internationalen gepflanzt. Wir werden herzlich eingeladen, ab dem 15. Januar 2018 daran teilzunehmen. Ich freue mich schon jetzt darauf, einen eigenen Olivenbaum zu pflanzen. Hauptthema des Gesprächs war aber Trump und die allgemeine internationale Politik. Ein Zitat von Nidal Abu Zuluf, welches bei mir hängen bleibt und unser Gespräch ziemlich passend auf den Punkt bringt lautet: „Human Rights are hijacked by Politicans“. Continue reading „Human Rights are hijacked by Politicans“