Tag Archives: Accès à l’éducation/Zugang zu Bildung

L’école de Zanuta: un exemple de résilience

N’importe où sur terre, détruire une école est un acte de barbarie sans nom. En Cisjordanie, c’est arrivé plusieurs fois de suite à Zanuta, petite communauté située dans les collines du sud d’Hébron.

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Arabisch lernen von Frau zu Frau in einem Dorf mit 2000 Schafen und 4000 Hühnern

Unsere Lehrerin ist hauptberuflich Schäferin. Nennen wir sie Mariam. Sie hat vor 20 Jahren angefangen ein Schaf gross zuziehen und jetzt hat sie eine Herde von 100 Schafen. Die meiste Arbeit, das heisst jeden Tag mit den Schafen vom Dorf auf die Felder ziehen, die Tiere tränken und melken, macht sie zusammen mit ihren Söhnen, die noch in der Ausbildung sind. Ihr Mann ist Gemüsebauer. Gemäss unserer Lehrerin ist er kein Fan von Schafen, aber er half ihr viel, als die Kinder noch klein waren. Jetzt ist er froh, wenn er nicht mehr jeden Tag mit den Schafen und Geissen losziehen muss. An manchen Tagen ist es dann doch nötig, denn ihre fast erwachsenen Kinder haben einen weiten Weg zur höheren oder zur Hochschule, sodass sie an den Schul- bzw. Uni-Tagen, den ganzen Tag unterwegs sind und nicht helfen können. Continue reading Arabisch lernen von Frau zu Frau in einem Dorf mit 2000 Schafen und 4000 Hühnern

School run

Morgens haben wir eine Verabredung mit einem Field Officer’s des IKRK. Wir werden über deren Arbeit im Gebiet unterrichtet und uns wird mitgeteilt, wie wertvoll unsere täglichen Berichte über die Lage am CP, der Schulen und in den Gemeinden für ihre Arbeit seien. Gerne würden sie uns einmal bei unserer Arbeit begleiten, aus Neutralitäts- und Sicherheitsgründen dürfen sie jedoch keine „protective presence“ ausüben. Continue reading School run

Ein Versprechen einlösen

Gestern habe ich ein Versprechen gegeben, das ich heute sehr gern einlösen werde…

Es war ein gar nicht langweiliger Morgen auf dem Schulweg … Der Morgen begann wundervoll mit Sonnenschein. Am Checkpoint standen zwei israelische Soldaten, denen man ihre gute Laune schon von weitem ansah. Es ergab sich, dass wir nicht an unserem üblichen Ort standen, sondern ein wenig näher an den Soldaten, im Rücken eine israelische Siedlung. Continue reading Ein Versprechen einlösen

Am Besten ist es, wenn es langweilig ist

Sie heissen vielleicht Mohamed oder Aref, Rasha oder Salemah und sie sind zwischen 4 und 15 Jahre alt. Jeden Morgen gehen sie an mir vorbei auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule. Vielen sieht man an, dass sie lieber noch im warmen Bett wären, manche haben ein Brötchen in der Hand, das sie beim Gehen essen, andere ein Heft, um noch schnell etwas zu lernen. Ein paar Kinder schauen jeden Morgen zu mir, winken mit der Hand oder rufen mir ein «good morning» zu. Andere sind sehr scheu oder auch einfach viel zu müde, um mich wahrzunehmen. Ein Junge hat meistens einen Regenschirm dabei, bei anderen hängt die Schultasche fast in den Knien unten. Eigentlich alles ganz normal – Kinder auf dem Schulweg eben! Wenn da nicht  Continue reading Am Besten ist es, wenn es langweilig ist